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Kinderzahnheilkunde

 

 

Die Behandlung der Kinderzähne unterscheidet sich erheblich von der Behandlung der bleibenden oder Erwachsenenzähne. Auch sind die Kinder keine kleinen Erwachsenen, bei denen die gleichen Behandlungskonzepte zur Anwendung kommen sollten wie bei Erwachsenen.

Bereits 1981 bis 1985 hat Frau Zahnärztin Carius-Wiederänders eine Ausbildung zum Fachzahnarzt speziell für die Kinder- und Jugendlichenbehandlung absolviert, in einer Zeit, in der der Behandlung der Kinderzähne noch keinerlei oder wenig Beachtung geschenkt wurde.

Heute nimmt die Behandlung von Kindern und Jugendlichen einen hohen Stellenwert im Praxisalltag ein, allerdings ist eine fundierte, spezialisierte Ausbildung erforderlich, um umfassende Kenntnisse über die Zahn- und Kieferentwicklung, den Zahnwechsel sowie entsprechende Behandlungskonzepte zu erlangen.

Die Entwicklung der Zähne und Kiefer beginnt schon  in den ersten Schwangerschaftswochen. Bereits 6 Jahre vor Durchbruch sind die bleibenden Zahnkronen fertig ausgebildet. Anhand von Mineralisationsstörungen und Fehlbildungen einzelner Zähne oder Zahngruppen lassen sich Rückschlüsse auf Störungen während der Zahnbildung infolge längerer Erkrankung und Mangelernährung zurückverfolgen.

Der 1. bleibende Backenzahn, auch 6-Jahr-Molar genannt, bricht wie der Name vermuten lässt, im Alter von 6 Jahren durch. Die Mineralisierung erfolgt zum Zeitpunkt der Geburt in einer Phase, in der der Körper der Mutter der Versorgung anderer Bereiche höhere  Priorität schenkt und die Versorgung der Zähne hinten anstellt. Somit wird häufiger beobachtet, dass alle vier  6-Jahr-Molaren Mineralisierungsstörungen aufweisen.

 

 

Ziel der Kinderbehandlung ist es, die Milchzähne bis zum Durchbruch der nachfolgenden bleibenden  Zähnen zu erhalten, um den Platz für die neuen Zähne zu sichern. Das ist nicht immer zu schaffen. Um ein Wandern der verbleibenden Zähne vorzubeugen, können sogenannte Platzhalter eingesetzt werden. 

 

Um die kleinen Patienten spielerisch und ohne Behandlung an die Praxis und das Praxisteam zu gewöhnen, sollte der 1. Kontakt so früh wie möglich erfolgen.

Bitte bringen Sie Ihr Kind regelmäßig alle 4-6 Monate zur Kontrolle, damit Defekte frühzeitig erkannt und möglichst schmerzfrei behandelt werden können.

 

Prophylaxemaßnahmen wie Fluoridierung und Fissurenversiegelung unterstützen Sie, die Zähne Ihrer Kinder gesund zu erhalten.

Die regelmäßigen Kontrollen Ihres Kindes sind auch wichtig, damit wir frühzeitig Fehlentwicklungen beim Zahnwechsel, Zahnstellungsanomalien, eventuelle Nicht- oder Mehranlagen von Zähnen und Habits  erkennen und behandeln können.

  

Bitte lesen Sie hierzu auch die Ausführungen in der Rubrik

Kieferorthopädie und kieferorthopädische Frühbehandlung. 

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